Forschung / Personalforschung

complexity-research initiiert, begleitet und führt Forschung zu Personalwissenschaftlichen Fragestellungen. In den letzten Jahren sind vor allem Forschungsarbeiten zu den folgenden Themen entstanden.

   

Karrieren im Management

In der Forschung ist man sich einig darüber, dass sich Berufskarrieren in den letzten Jahrzehnten rasant verändert haben und noch weiter verändern werden. Insbesondere finden sich Behauptungen über die Zunahme der Komplexität von Karrieren. Aus der Perspektive der Komplexitätswissenschaften kann diese Behauptung für Absolventinnen und Absolventen der WU Wien bestätigt werden. Theoretisch muss das aber nicht das Ende der Karriere bedeuten. Karrieren haben sich verändert, sind aber auch heute nicht ohne "Karrierelogik". Siehe dazu ausführlicher: "Komplexitätshypothese der Karriereforschung".

   

Eine Frau muss ein Mann sein, um Karriere zu machen

Daten aus dem Vienna Career Panel Project (ViCaPP) wurden von Guido Strunk, Anett Hermann und Susanne Praschak für eine Studie zur Chancengleichheit von Frauen und Männern mit einer ungewöhnliche Methode ausgewertet. Die Methode wurde von ihnen als Verfahren zum Vergleich Virtueller Zwillinge bezeichnet. Die Studie heißt: "Eine Frau muss ein Mann sein, um Karriere zu machen".

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Karrieren von Frauen in technischen Berufen

Anfang des Jahres 2006 wurde von w-fFORTE die Realisierung eines Online-Fragebogens für den Contact Point bei complexity-research.com in Auftrag gegeben. Ziel des Online-Fragebogens war und ist es, hoch qualifizierten Frauen aus Forschung und Technologie eine Unterstützung und Ressource für die Karriereplanung zu bieten. Dies wird erreicht durch folgende Aspekte:

Der Online-Fragebogen zum Karriere-Benchmarking erfasst Kennwerte zur Karriere von hoch qualifizierten Frauen aus Forschung und Technologie.

Dem Online-Fragebogen ist eine Auswertung angeschlossen, die in Form eines Benchmarking einen Vergleich eigener Kennwerte mit den Kennwerten anderer Besucherinnen des Contact Points erlaubt.

Die Inhalte der Befragung und der Rückmeldung der individuellen Befragungsergebnisse sind an der spezifischen Karriere-Welt hoch qualifizierter Frauen aus Forschung und Technologie orientiert.

Die Rückmeldung der Befragungsergebnisse ist ausführlich, konkret und wissenschaftlich nachvollziehbar gestaltet.

   

Personalarbeit in Österreich und Europa

Verschiedene Forschungsarbeiten zu Fragen der Personalarbeit in Österreich beruhen auf Daten des CRANET. CRANET (www.cranet.org) ist ein von mehr als 30 Universitäten getragener weltweiter Forschungsverbund. Dieser erhebt seit 1990 regelmäßig Informationen über die Personalarbeit in Organisationen des öffentlichen und privaten Bereichs. Ziel dieser Untersuchung ist die Diagnose von Standards im Personalmanagement und die Ermittlung neuer Trends. Mittlerweile liegen aus 34 europäischen und außereuropäischen Ländern Informationen von rund 30.000 Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten aus acht Erhebungsrunden vor. Das stellt weltweit die größte derartige Datenbasis dar. Die große internationale Stichprobe ermöglicht sowohl Praktikerinnen und Praktikern als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fundierte Einblicke in die verschiedenen Aspekte des Personalmanagements. Die Koordination der Forschungsarbeiten erfolgt weltweit an der Cranfield School of Management, Großbritannien.  

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Abbildung: Lorenz-Attraktor

Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus dem Wettermodell mit dem der Meteorologe Edward Lorenz den Schmetterlingseffekt entdeckt hat. Der sogenannte Lorenz-Attraktor ist daher heute ein Symbol für Chaos und Komplexität.
(Mehr dazu: Strunk, G. & Schiepek G. (2006) Systemische Psychologie)

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