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complexity-research verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Forschung und Lehre zum Umgang mit Komplexität. Daraus sind zahlreiche Dienstleistungen und Produkte entstanden. Unsere Dienstleistungen und Produkte umfassen Schulungen und Beratungen zum Umgang mit komplexen Prozessen, sowie die Auftragsforschung, Methodenentwicklung (Messmethoden für Komplexität, Fragebogenentwicklung, Erhebungsmethoden für Zeitreihendaten) sowie die Publikation von Fachbüchern und Zeitschriftenartikeln zum Thema.

   

Lehre und Beratung

Komplexe Phänomene sind das Ergebnis zum Teil recht einfacher Systeme. D.h. Komplexität und Unvorhersehbarkeit tritt bereits in einfachen Systemen auf, von denen man annehmen könnte eigentlich alles zu wissen.

Die Ergebnisse der neueren Komplexitätsforschung zeigen, dass Komplexität mehr die Regel als die Ausnahme darstellt und nicht mit noch mehr Wissen überwunden werde kann. Der Umgang mit Komplexität erfordert daher einen ganz eigenen Zugang, der das Unvorhersehbare nicht ignoriert, sondern akzeptiert.

In zahlreichen Buchpublikationen und Fachartikeln haben wir in den letzten Jahren ein Verständnis entwickelt, welches einen adäquaten Umgang mit Komplexität erlaubt. Zudem bieten wir Lehrveranstaltungen, Trainings und Beratungsleistungen zum Umgang mit komplexen Prozessen an.

Für die dort vorgestellten Methoden finden sich zahlreiche weiterführende Materialien auf complexity-research.com. 

   

Forschung

Es scheint paradox, aber Komplexität kann man messen und aus der Komplexität und der Veränderung der Komplexität im Verlauf der Zeit kann man wichtige Rückschlüsse auf das Verhalten eines Systems ziehen. Lernprozesse z.B. lassen sich an einem plötzlichen Komplexitätsanstieg erkennen.

complexity-research ist an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsprojekten maßgeblich beteiligt. Sie umfassen z.B. Methoden der Komplexitätsforschung, Anwendung solcher Methoden in der Wirtschaftswissenschaft, der Psychologie, in Therapie, Beratung und Mediation.

   

Methoden

Die Messung von Komplexität und das Monitoring von Veränderungen der Komplexität im Zeitverlauf beruht auf einigen recht neuen Ideen, die erst in den letzten Jahren – unter anderen von complexity-research – entwickelt und in Fachzeitschriften publiziert wurden. Neue Verfahren zur adäquaten Verarbeitung komplexer Zeitreihendaten sind daher erst seit kurzem verfügbar und werden von complexity-research beständig weiterentwickelt und in zahlreichen Forschungsprojekten erprobt.

Auf unseren Seiten bieten wir einige Tools zur Messung von Komplexität an.

  

Veröffentlichungen

Seit Anfang der 1990er Jahre veröffentlicht Guido Strunk zu Themen der Komplexitätsforschung. Seine - zusammen mit Günter Schiepek - veröffentlichten Lehrbücher zur Systemischen Psychologie und zum therapeutischen Chaos gelten als Standardwerke zum Verständnis und Umgang mit Komplexität in Psychologie, Therapie und Beratung.

    

Abbildung: Systemwissenschaftliche Methodologie

Eine systemwissenschaftliche Methodologie verfolgt als gemeinsames Ziel zweier unabhängiger, aber parallel geführter Forschungszugänge die Dynamik empirischer Zeitreihen (bottom-up) und künstlich im Rahmen von Computersimulationen gewonnener Zeitreihendaten (top-down) aufeinander zu beziehen und miteinander zu vergleichen.
(Mehr dazu: Strunk, G. & Schiepek G. (2014) Therapeutisches Chaos)

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