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Dipl.-Psych. Dr. Dr. Guido Strunk

e-mail: guido.strunk@complexity-research.com

Guido Strunk, Dipl.-Psych. Dr. phil. Dr. rer. pol., ist promovierter Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler. Er ist als Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in Österreich und Deutschland, sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund tätig. 

Mit www.complexity-research.com hat er ein Forschungsinstitut gegründet, das systemwissenschaftlich orientierte Forschung und Beratung anbietet. Seine Arbeitsgebiete umfassen Aspekte der Psychotherapieprozessforschung ebenso wie methodische Grundlagen der Chaosforschung, des Personalmanagements und der Karriereforschung.

Ich wurde 1968 in Dorsten, am nördlichen Rande des Ruhrgebiets geboren. Nach dem Abitur und dem fast 2-jährigen Zivildienst studierte ich in Münster Psychologie. Studienschwerpunkte waren die Klinische Psychologie sowie die Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.

Noch vor Abschluss meines Studiums konnte ich erste Lehrerfahrungen sammeln. Ich hielt zunächst Statistiktutorien und erhielt dann reguläre Lehraufträge für Einführungsveranstaltungen in die Arbeit mit der Statistiksoftware SPSS. Erste Fachvorträge, Zeitschriftenpublikationen und eine Buchpublikation folgten ebenfalls noch während meiner Zeit als Student. Zentrale Themen waren schon damals die empirischen Anwendungen der Chaosforschung (Synergetik) in den Sozialwissenschaften. Als Assistent bei Prof. Schiepek organisierte ich mehrere Tagungen zur Anwendung der Synergetik und Chaosforschung in der Psychologie und den Sozialwissenschaften (z.B. die Herbstakademie).

1997 ging ich nach der Geburt meiner Tochter nach Wien, wo ich bald darauf an der WU, der Wirtschaftsuniversität Wien die Möglichkeit zur Mitarbeit an spannenden Forschungsprojekten fand und in der Lehre den „Umgang mit komplexen Systemen“ entwickeln durfte. Zuletzt war ich dort als Senior Scientist und Projektleiter am Forschungsinstitut für Health Care Management beschäftigt. Ich war maßgeblich beteiligt u.a. an Forschungsprojekten zur Exportorientierung der Österreichischen Wirtschaft, der Personalarbeit in Österreich (im Vergleich zu Schweiz, Deutschland, Dänemark), der Untersuchung von Moden im Management, von Veränderungen in Management-Karrieren sowie der Identifikation von Merkmalen einer positiven Sicherheitskultur in Krankenhäusern. 

In der 2005 erschienen „Zwillingsstudie“ zeigt er zusammen mit Anett Hermann und Susanne Praschak, dass Frauen in Österreich auch bei gleichen Ausgangsbedingungen dramatische Gehaltsverluste gegenüber Männern hinnehmen müssen. 

Neben meiner Tätigkeit an der Wirtschaftsuniversität verfolgte ich weiterhin meine Studien in der Psychologie, die ich 2005 mit einer Promotion in Bamberg mit summa cum laude abschloss. Angeregt durch meine Forschung in den Wirtschaftswissenschaften begann ich zunächst ein Promotionsstudium in Wien, welches dann zu einer Zusammenarbeit mit Prof. Liening von der TU Dortmund führte und das ich 2008 an der TU Dortmund mit ausgezeichnetem Erfolg zum Abschluss brachte. 

Seit 2010 bin ich neben meiner Tätigkeit bei complexity-research.com an der TU Dortmund tätig. Wir planen dort interessante Forschungsprojekte zum Nachweis von Phasenübergängen in Lernprozessen. 

Meine Lehrerfahrungen umfassen weite Bereiche der Psychologie, der BWL, der Komplexitätsforschung und Methodenlehre; ich bin Lehrbeauftragter verschiedener Hochschulen in Österreich und unterrichte seit Jahren an der Kinderuniversität der Uni-Wien. 

Die Chaosforschung gilt zu recht als interdisziplinäres Forschungsgebiet. Ich war daher in Forschungsprojekte verschiedener Fachdisziplinen der Psychologie, der Wirtschaftswissenschaft und auch der Medizin (durch die Forschung und Lehre im Health Care Management) eingebunden. 
 

     

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