Produkte / Sensitivitätsanalyse

Komplexe Systeme reagieren entweder gar nicht oder 
ausgesprochen sensibel 

 

Identifikation der zentralen Druckpunkte eines Systems

Nicht alle Elemente eines Systems sind gleich bedeutsam und gleich wichtig für das Zustandekommen des Systemverhaltens. Einige Elemente erscheinen bei genaueren Hinsehen als ausgesprochen aktive, mit vielen anderen Elementen in Wechselwirkung stehende Größen, wohingegen andere Elemente sich eher passiv verhalten, also eher beeinflusst werden, als selbst beeinflussen. 

Bei der Planung von Interventionen sind diese Wechselwirkungen zu berücksichtigen und gilt es die sensiblen Druckpunkte des Systems zu identifizieren.

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Complexity-Research verfügt über Tools und Erfahrung in der Planung von Interventionsstrategien in komplexen Systemen. 

   

Strategien im Umgang mit Komplexität

Bei komplexen Systemen ist es unmöglich einzelne Bereiche getrennt zu planen oder zu entwickeln. Die verschiedensten Interaktionen zwischen den Elementen erfordern einen Planungs- und Analyseansatz, der nicht auf einer Unsumme an Detaildaten beruht, sondern das Zusammenspiel der Elemente berücksichtigt, denn einzeln perfekt geplante Elemente können im Zusammenspiel sich durchaus ungeplant und nicht mehr steuerbar verhalten. 

Man muss deshalb dazu übergehen, Strategien zu entwickeln, die das Zusammenspiel und die Selbstregulation der Systemkomponenten mit einbeziehen - dh. es muss ein Wechsel vom linearen zum vernetzten Denken erfolgen. Um komplexe Systeme zu erfassen und ihr Verhalten zu verstehen benötigt man einen Planungsansatz, der die komplexe Vernetzung des untersuchten Systems berücksichtigt. Unter Bezug auf die Arbeiten von Dörner können in diesem Zusammenhang sechs Fehler im Umgang mit komplexen Systemen benannt werden:

   

Vorhersage von Vorhersagbarkeit

Die Chancen, zu überprüfbaren Prognosen für ein dynamisches System zu kommen, stehen auch für chaotische Systeme gar nicht so schlecht:

Insgesamt ist es jedoch wenig sinnvoll, an komplexe Prozesse die gleichen Fragen zu richten, wie sie bei trivialen Prozessen Verwendung finden. Prognosen für komplexe Systeme können sich an folgenden vier Leitlinien orientieren:

Abbildung: Gewinne im DAX

Die Abbildung zeigt die täglichen Gewinne und Verluste im Deutschen Aktien Index (DAX). Seit den 1980er Jahren gibt es Methoden um in Aktienkursen Chaos zu suchen. Nach anfänglichen Erfolgen kam es zur Ernüchterung. Aktienkurse sind häufig noch komplexer als deterministisches Chaos. Neuere Arbeiten von Complexity-Research zeigen, dass im Umfeld besonderer Ereignisse (Krisen, Vorstandswechsel) zeitlich begrenzte Phasen niedrigdimensionalen Chaos auftreten können.
(Mehr dazu: Strunk, G. (2015 - in Vorbereitung) Wie man Komplexität messen kann.)

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