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Komplexe
Zusammenhänge kann man besser
visualisieren als beschreiben
Mitte
der 1990er Jahre wurde von Guido Strunk (complexity-research.com) ein
Computerprogramm zur Analyse von Interaktionsmatrizen im Zeitverlauf
entwickelt.
Das
Programm lieferte die Ergebnisse für eine Reihe von Forschungsarbeiten:
Schiepek,
G., Manteufel, A., Strunk, G. & Reicherts, M. (1995).
Kooperationsdynamik in Systemspielen. Ein empirischer Ansatz zur
Analyse selbstorganisierter Ordnungsbildung in komplexen
Sozialsystemen. In W. Langtahler & G. Schiepek (Hrsg.), Selbstorganisation und Dynamik in Gruppen: 123-162. Münster: Lit-Verlag.
Friedlmayer,
S., Reznicek, E. & Strunk, G. (1996). Sozialisationschancen
und Betreuungsstrukturen
I. Wien: Amt für Jugend und Familie der
Stadt Wien.
Friedlmayer,
S., Reznicek, E. & Strunk, G. (1997). Educational
Chances and Structures of Treatment Seen as a Nonlinear Dynamic System.
Vortrag, gehalten auf: 6. Herbstakademie,
1. Conjoint Conference, Gstaad. (03. – 07.03.1997)
Manteufel,
A. & Schiepek, G. (1998). Systeme
spielen. Selbstorganisation und Konzeptentwicklung in sozialen Systemen
(unter Mitarbeit von Reicherts, M., Strunk, G., Wewers, D.). Göttingen:
Vandenhoeck & Ruprecht.
Die
Arbeiten von Friedlmayer,
Reznicek und Strunk wurden 2000 mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis der Systemischen Gesellschaft (Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V.) für besondere Forschungsleistungen
ausgezeichnet.
Die
Abbildungen zeigen eine Matrix von fünf Institutionen, die im Verlauf der
Zeit unterschiedlich intensiv miteinander kommunizieren. Jede der
Institutionen ist einmal als Empfänger (Spalten der Matrix) und einmal
als Sender (Zeile der Matrix) in der Matrix enthalten.
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